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Kapelle am Stockweg, 03.06.2016, 19:30 Uhr

Wenn ich mir was wünschen dürfte

Jüdische Komponisten, Texter und Interpreten prägten die Kultur der Cabaréts und Varietés der 20erJahre. Für Revuen, Filme und Operetten schrieben sie berühmte Schlager und Chansons voller Verve und Lebensfreude. Wer kennt sie nicht, die „Bar zum Krokodil“, die „Liebe der Matrosen“ oder das immer aktuelle „Benjamin, ich hab nichts anzuziehn!“?

Die Nazizeit unterbrach brutal den Glanz der Goldenen Zwanziger. Viele Künstler mussten emigrieren, wurden in Konzentrationslager interniert oder umgebracht. Kaum einer von ihnen fand nach dem Zweiten Weltkrieg zum Ruhm der Vorkriegszeit zurück.

Jochen Faulhammer und Christine Weghoff präsentieren in ihrem Programm ein musikalisches Denkmal gegen das Vergessen. Zu hören sind Lieder von Friedrich Hollaender, Kurt Weill, Wolfgang Mehring, Mischa Spoliansky, Ralpf Benatzky und anderen.

Jochen Faulhammer – Gesang, Christine Weghoff – Klavier

Christine&Jochen 2015 Foto © Karl-Heinz Mierke--1946

 


18.06.2016,  Steinertseefest der Gemeinde Kaufungen

Alwin will heim!

Die vantastische Reise eines Tukans zurück in den Regenwald

Mitmachlieder und Geschichten mit dem Bauchredner Peter Dietrich und Christine Weghoff am Akkordeon.

Die Valschen Fögel begleiten den Tukan Alwin um die halbe Welt. Sie begegnen auv ihrer Reise seltsamen Tieren und Gevahren: Anna, die dicke Anaconda swingt durch´s Unterholz, Moskitos sausen durch die tropische Luvt, Elevanten trampeln trötend durch die Savanne und nerföse Tiger streiven durch den Urwald.

Die Kinder aus dem Publikum helven den geviederten Vreunden durch krävtiges Mitsingen, die Abenteuer zu bestehen.

Peter Dietrich überzeugt als singender Bauchredner, Christine Weghoff begleitet firtuos am Akkordeon.

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17.09.2016, Deck 1 im Kulturhaus Dock 4, Kassel, 15:00 Uhr

Valsche Fögel hören John Cage

Ein Hin-Hör-Konzert mit neuen Klängen vür Kinder fon 6 -10 Jahren

Mit Peter Dietrich – Bauchredner
Ji-Youn Song – präpariertes Klavier
Christine Weghoff – toy piano

Neben der Musikerin Christine Weghoff entvührt die bekannte Kasseler Pianistin Ji-Youn Song die Kinder in neue Hörwelten. Sie präpariert den Vlügel mit allerlei Schrauben, Radiergummis und Dämpvern für John Cage´s Sonatas und Interludes, kurze Sequenzen, die bestimmten Gevühlen zugeordnet sind. Heiter, heroisch, besorgt, zornig sind einige der Stimmungen, die die jungen Zuhörer in der Musik wieder vinden.
Ein toy piano, ein winziges „Kinderklafier“, dessen Tasten Metallstäbe anschlagen, fersetzt die Zuhörer mit seinem ungewöhnlichen Glockenklang in Entzücken.
Eine Klasse der Schenkelsbergschule vührt eine eigene Komposition mit allerlei Alltagsklängen auv, die auch in Cage´s Werken wieder zu vinden sind, z.B. Papier, Spielzeug oder Plastiktüten. Andere Konzertbesucher malen mit Wasservarben zu den Rhythmen der Musik von “Mister John Cage”
Die Valschen Fögel des Bauchredners Peter Dietrich proben mit den Kindern den Unterschied zwischen Lärm und Stille, zwischen Klang und Krach. Sie stellen Hörrätsel, philosophieren über Pausen in der Musik und schmieden Pläne vür eine saubere Hör-Umwelt.
Vür Schulen bieten wir an, zur Forbereitung des Konzerts in den Unterricht zu kommen, um gemeinsam krävtig zu singen und zu musizieren.