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15.12.2016, Kolpinghaus, Kassel

Wenn ich mir was wünschen dürfte

Jüdische Komponisten, Texter und Interpreten prägten die Kultur der Cabaréts und Varietés der 20erJahre. Für Revuen, Filme und Operetten schrieben sie berühmte Schlager und Chansons voller Verve und Lebensfreude. Wer kennt sie nicht, die „Bar zum Krokodil“, die „Liebe der Matrosen“ oder das immer aktuelle „Benjamin, ich hab nichts anzuziehn!“?

Die Nazizeit unterbrach brutal den Glanz der Goldenen Zwanziger. Viele Künstler mussten emigrieren, wurden in Konzentrationslager interniert oder umgebracht. Kaum einer von ihnen fand nach dem Zweiten Weltkrieg zum Ruhm der Vorkriegszeit zurück.

Jochen Faulhammer und Christine Weghoff präsentieren in ihrem Programm ein musikalisches Denkmal gegen das Vergessen. Zu hören sind Lieder von Friedrich Hollaender, Kurt Weill, Wolfgang Mehring, Mischa Spoliansky, Ralpf Benatzky und anderen.

Jochen Faulhammer – Gesang, Christine Weghoff – Klavier

Christine&Jochen 2015 Foto © Karl-Heinz Mierke--1946


Sonntag, 18.12.2016, 16 Uhr, im FREIRAUM der Grimmwelt Kassel

Valsche Fögel erzählen Aschenputtel

Rosa, der schüchternste und hübscheste der »Valschen Fögel« ist die ideale Besetzung vür das »Aschenputtel«. Sie schlüpvt in die Hauptrolle des Märchens und trivvt dort ihre geviederten Vreunde wieder: Pascal ist der charmante Königssohn, der ihr mit vranzösischem Akzent den Hov macht. Ihre Schwestern erscheinen als glitzernde Shopping-Queens und die böse Stievmutter mit schwäbischem Gemüt. Eine Überraschung bieten der gutmütige Fater und die zahlreichen Kasseler Tauben, die mit ihrem „Rucke-Di-Guh“ dem Mädchen beim Linsenlesen helven.

Eintritt: 10,-€, ermäßigt 7,-€, Vorbestellung unter 0561 / 59861911

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15.01.2017, 18:00 Uhr, Bürgerhaus Gudensberg, Kasseler Straße 2

Ran an die Dame und wech von sie! – Lieder zweier Troubadeusen

Merle Clasen (Gesang) und Christine Weghoff (Klavier/Akkordeon) begegnen auf ihrer zweisamen Reise unerfahrenen Mädchen und verschlagenen Flöhen, schlechten Tänzern und attraktiven Kerlen, eifernden Weibern und uneinsichtigen Spinnenvätern. Die “Unartigen Lieder” von Helen Vita stehen neben Jazzstandards, Voksliedhaftem oder Eigenkompositionen. Alles dreht sich rasant, brisant und galant um die Frauen – im Walzertakt. Denn wie sagte schon der alte Tanzlehrer: “Ran an die Dame und wech von sie!

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Eintritt: 14,-€, ermäßigt 12,-€


11.02.2017, TIF Kassel, anlässlich des 50-jährigen Bühnejubiläums und des 70. Geburtstages von Sabine Wackernagel 

Links am Paradies vorbei – Mein Leben als Schauspielerin in der Provinz.

Die Schauspielerin Sabine Wackernagel liest aus ihren Erinnerungen, in denen sie ihre Kindheit als Tochter des Theaterintendanten Peter Wackernagel in Ulm in den 50er – Jahren, ihre Anfänge als Schauspielerin in den bewegten 70-ern und ihre vielfältigen Bühnenerfahrungen in Kassel beschreibt. Sie erzählt in Episoden von ihrem Leben vor und hinter den Kulissen, von dem Spagat zwischen Familie und Beruf.
Die Musikerin Christine Weghoff begleitet die unterschiedlichen Stationen musikalisch, die beiden Künstlerinnen lassen mit Schlagern und Chansons die Atmosphäre der jeweiligen Jahrzehnte aufleben.

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