Aktuelles

 

 

 

 

10.07.2016, 18:00 Alte Brüderkirche Kassel

eins, zwei oder drei

in der Reihe achtmal alte brüderkirche

Die Alte Brüderkirche wird musikalisch „möbliert“. Erik Satie hat das kurze Klavierstück „Vexations“ komponiert mit der Aufforderung, es 840 Mal im Kreis zu spielen. In diesem Ambiente agiert die Klasse 4 c der Valentin-Traudt Schule mit musikalisch-tänzerischen Szenen: Kurze Aphorismen Saties, Geräusche aus dem Alltag, spielerische Aktionen beflügeln den Raum. Ein Tänzer bewegt sich in einer beschwingten Choreografie; kurze literarische Texte ergänzen das Nebeneinander von Fremden und Vertrauten. So entsteht eine Stunde kontemplativer Performance: „ Wer nie „Musique d´Ameublement“ gehört hat, kennt das Glück nicht.

Tanz: Timothée Ühlinger, Klavier: Ji-Youn Song, Sprache: Hermann Köhler

Szenische Umsetzung: Christine Weghoff und Timothée Ühlinger

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17.09.2016, Deck 1 im Kulturhaus Dock 4, Kassel, 15:00 Uhr

Valsche Fögel hören John Cage

Ein Hin-Hör-Konzert mit neuen Klängen vür Kinder fon 6 -10 Jahren

Mit Peter Dietrich – Bauchredner
Ji-Youn Song – präpariertes Klavier
Christine Weghoff – toy piano

als “special guest” – Klasse 4c der Schenkelsbergschule

Neben der Musikerin Christine Weghoff entvührt die bekannte Kasseler Pianistin Ji-Youn Song die Kinder in neue Hörwelten. Sie präpariert den Vlügel mit allerlei Schrauben, Radiergummis und Dämpvern für John Cage´s Sonatas und Interludes, kurze Sequenzen, die bestimmten Gevühlen zugeordnet sind. Heiter, heroisch, besorgt, zornig sind einige der Stimmungen, die die jungen Zuhörer in der Musik wieder vinden.
Ein toy piano, ein winziges „Kinderklafier“, dessen Tasten Metallstäbe anschlagen, fersetzt die Zuhörer mit seinem ungewöhnlichen Glockenklang in Entzücken.
Die Klasse 4c der Schenkelsbergschule vührt eine eigene Komposition mit allerlei Alltagsklängen auv, die auch in Cage´s Werken wieder zu vinden sind, z.B. Papier, Spielzeug oder Plastiktüten. Andere Konzertbesucher malen mit Wasservarben zu den Rhythmen der Musik von “Mister John Cage”
Die Valschen Fögel des Bauchredners Peter Dietrich proben mit den Kindern den Unterschied zwischen Lärm und Stille, zwischen Klang und Krach. Sie stellen Hörrätsel, philosophieren über Pausen in der Musik und schmieden Pläne vür eine saubere Hör-Umwelt.
Vür Schulen bieten wir an, zur Forbereitung des Konzerts in den Unterricht zu kommen, um gemeinsam krävtig zu singen und zu musizieren.

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Theaterstübchen, 02.10.2016, 16:00 Uhr, Jordanstr. Kassel

Links am Paradies vorbei -mein Leben als Schauspielerin

Die Schauspielerin Sabine Wackernagel liest aus ihren Erinnerungen, in denen sie ihre Kindheit als Tochter des Theaterintendanten Peter Wackernagel in Ulm in den 50er – Jahren, ihre Anfänge als Schauspielerin in den bewegten 70-ern und ihre vielfältigen Bühnenerfahrungen in Kassel beschreibt. Sie erzählt in Episoden von ihrem Leben vor und hinter den Kulissen, von dem Spagat zwischen Familie und Beruf.
Die Musikerin Christine Weghoff begleitet die unterschiedlichen Stationen musikalisch, die beiden Künstlerinnen lassen mit Schlagern und Chansons die Atmosphäre der jeweiligen Jahrzehnte aufleben.

Vorverkauf Café am Bebelplatz / Scheibenbeisser am Rathaus / Goldschmiede Heinemann, Wilhelmshöher Allee 282 / KULTURpunkt, Friedrich-Ebert-Straße 42, Stadtmarketing Baunatal, Friedrich-Ebert-Allee 8a, Baunatal / im Cineplex Kino, alle HNA-Vorverkaufsstellen

und online unter www.theaterstuebchen.de

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Gemeindepavillon der Christuskirche, 11.10.2016, 19:30 Uhr
und 12.10. 2016, 18:00 Uhr, Baunsbergstr. 10, 34131 Kassel

Wenn ich mir was wünschen dürfte

Jüdische Komponisten, Texter und Interpreten prägten die Kultur der Cabaréts und Varietés der 20erJahre. Für Revuen, Filme und Operetten schrieben sie berühmte Schlager und Chansons voller Verve und Lebensfreude. Wer kennt sie nicht, die „Bar zum Krokodil“, die „Liebe der Matrosen“ oder das immer aktuelle „Benjamin, ich hab nichts anzuziehn!“?

Die Nazizeit unterbrach brutal den Glanz der Goldenen Zwanziger. Viele Künstler mussten emigrieren, wurden in Konzentrationslager interniert oder umgebracht. Kaum einer von ihnen fand nach dem Zweiten Weltkrieg zum Ruhm der Vorkriegszeit zurück.

Jochen Faulhammer und Christine Weghoff präsentieren in ihrem Programm ein musikalisches Denkmal gegen das Vergessen. Zu hören sind Lieder von Friedrich Hollaender, Kurt Weill, Wolfgang Mehring, Mischa Spoliansky, Ralpf Benatzky und anderen.

Jochen Faulhammer – Gesang, Christine Weghoff – Klavier

Christine&Jochen 2015 Foto © Karl-Heinz Mierke--1946

KARTENVORVERKAUF 12,- EUR
Büro Bietau und Buchhandlung Brencher
ABENDKASSE 15,- EUR